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Als Benut­zer neh­men wir das Lei­tungs­sy­stem grund­sätz­lich nur anhand des Was­sers wahr, das aus dem Hahn oder dem Dusch­kopf fliesst. Was sich hin­ter dem Mau­er­werk abspielt, liegt weit­ge­hend im Ver­bor­ge­nen. Vor allem wenn ein Lei­tungs­sy­stem in die Jah­re kommt – 20 bis 30 Jah­re – ist es von Vor­teil, sich über fol­gen­de Punk­te Gedan­ken zu machen:

Potenzieller Rohrbruch

Auch Lei­tungs­roh­re spü­ren die Zeit. Durch die unun­ter­bro­che­ne Bean­spru­chung wer­den sie über die Jah­re abge­nutzt. Wenn die Rohr­wand schliess­lich an einer kri­ti­schen Stel­le bricht, geschieht das sowie­so im dümm­sten Moment. Noch heik­ler wir­ken sich Haar­ris­se in der Lei­tung aus. Dadurch kann sich das Mau­er­werk über Mona­te mit Was­ser voll­saugen und kosten­auf­wen­di­ge Repa­ra­tu­ren nach sich zie­hen.

Schwermetalle, braunes Wasser und Druckabfall

Tritt brau­nes Was­ser aus einer Lei­tung, ist das rein optisch kein beson­ders schö­nes Bild. Ver­ant­wort­lich für die­se Ver­fär­bung sind in den aller­mei­sten Fäl­len die Ele­men­te Eisen und Man­gan. Grund­sätz­lich besteht dar­in kei­ne gesund­heit­li­che Gefähr­dung. Durch die im Was­ser gelö­sten Par­ti­kel kön­nen im Was­ser­netz inte­grier­te tech­ni­sche Anla­gen ungün­stig beein­träch­tigt wer­den. Im Rohr­in­ne­ren kön­nen sich auch dicke Rost­schich­ten bil­den, die einen emp­find­li­chen Druck­ab­fall im gesam­ten System aus­lö­sen. Je nach Bau­jahr und ver­wen­de­tem Mate­ri­al haben wir im Trink­was­ser auch Spu­ren von Nickel, Kup­fer, Blei und Kad­mi­um gefun­den.

Mikroorganismen

Das Was­ser aus den Schwei­zer Was­ser­wer­ken über­zeugt durch ein­wand­freie Qua­li­tät. Wer­den in den Was­ser­pro­ben eines Haus­hal­tes Mikro­or­ga­nis­men nach­ge­wie­sen, ent­ste­hen die­se meist inner­halb des Lei­tungs­sy­stems. Vor allem in älte­ren Lei­tun­gen lagert sich nebst Rost auch Kalk ab. Wenn das Was­ser im System auf­grund unge­nü­gen­der Däm­mun­gen kri­ti­sche Tem­pe­ra­tu­ren auf­weist – Kalt­was­ser über 25 ° C, Warm­was­ser unter 55 ° C – wird es zu einem idea­len Nähr­bo­den für Mikro­or­ga­nis­men (Darm­bak­te­ri­en und Legio­nel­len).

Die Hygienestandards den eigenen Erwartungen anpassen

Wenn es um die per­sön­li­che Hygie­ne geht, sind wir sehr emp­find­lich. Bei den Was­ser­zäh­lern, den Was­ser­er­wär­mern, Arma­tu­ren und Lei­tungs­roh­ren sind gro­sse tech­ni­sche Fort­schrit­te gemacht wor­den. Ger­ne neh­men wir uns Zeit, Ihnen die moder­nen Mög­lich­kei­ten auf­zu­zei­gen.

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